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© adobeStock/Dariusz Jarzabek

Kaufpreis ist nicht gleich Kaufpreis! Was hat es mit den Nebenkosten beim Immobilienkauf auf sich?

Ein Haus, eine Wohnung oder auch ein Grundstück zu kaufen ist meist eine kostspielige Angelegenheit. Neben dem eigentlichen Kaufpreis kommen noch weitere fixe, aber auch variable Nebenkosten hinzu, die den Gesamtpreis des Vorhabens zusätzlich in die Höhe treiben. Als Interessentin oder Interessent einer Immobilie sollten Sie sich vor dem Kauf genaustens über die anfallenden Nebenkosten informieren, um diese in Ihre Immobilienfinanzierung mit einzuplanen. Wir haben für Sie einen groben Überblick über die häufigsten Nebenkosten zusammengetragen.

Die üblichen 10 %

Grundsätzlich sollten Immobilienkäuferinnen und Immobilienkäufer immer mit Nebenkosten in Höhe von mindestens 10 % des eigentlichen Kaufpreises rechnen. Diese 10 % setzen sich aus drei Komponenten zusammen, die bei fast jedem Immobilienkauf gegeben sind.

Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbssteuer ist die erste Steuer, mit der sich zukünftige Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer auseinandersetzen müssen. Diese fällt, anders als die jährlich erfolgende Grundsteuer, beim Kauf einmalig an und beträgt je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises. Informieren Sie sich am besten bereits vor dem Kauf über die Höhe und das Fälligkeitsdatum der Grundsteuer in Ihrem Bundesland.

Modellhaus als Symbolbild für Nebenkosten beim Kauf einer Immobilie©marcus_hofmann/stock.adobe.com

Notar- und Grundbuchkosten

Ein weiterer fixer Bestandteil der Nebenkosten machen die notariellen Beurkundungen aus. Ohne diese darf kein Immobilienverkauf bzw. Immobilienkauf stattfinden. Die Höhe der Kosten für das Notariat wird durch eine feste Kostenverordnung bestimmt und ist stets nach dem benötigten Aufwand für die Beurkundung berechnet. In der Regel betragen die Kosten für die Beurkundung ungefähr 1 % des Immobilienkaufpreises.

Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer müssen außerdem eine Eintragung ins Grundbuch anfordern, damit das Eigentum der Immobilie rechtmäßig abgesichert ist. Die Kosten für den Grundbucheintrag unterscheiden sich regional, belaufen sich aber meistens bei rund 0,5 % des Kaufpreises.

Provisionen für Maklerinnen und Makler

Die meisten Immobilienverkäufe finden heutzutage nicht mehr privat statt. Der stark umkämpfte Markt erfordert eine professionelle Vermittlung zwischen Angebot und Nachfrage. Darum erfolgt ein großer Teil der Verkäufe in Zusammenarbeit mit einem Maklerbüro. Die Höhe der Maklerprovision unterscheidet sich je nach Bundesland und je nach Maklerbüro. Als Käuferin oder Käufer können Sie jedoch meistens mit Maklergebühren zwischen 3,5 % und 7 % des Kaufpreises rechnen.

Weitere Kosten und Möglichkeiten

Die drei genannten Nebenkostenarten fallen bei fast allen Immobilienkäufen an. Je nach Region kann die Höhe der anfallenden Nebenkosten unterschiedlich sein. Im Schnitt sollten Sie jedoch stets mit 10 % Nebenkosten oder mehr rechnen, um auf der sicheren Seite zu sein. Zudem gibt es zu den bereits genannten kosten noch andere versteckte Nebenkosten, die je nach Zustand der Immobilie anfallen können.

Darunter fallen beispielsweise Kosten für das Erstellen eines Gutachtens. Gerade bei Immobilien älteren Baujahres kann es von Vorteil sein, sich bereits vor dem eigentlichen Kauf eine Expertin oder einen Experten an die Seite zu holen, um eventuelle Mängel und nötige Reparaturen in die Finanzierung mit einzuplanen. Des Weiteren können mögliche Modernisierungskosten anfallen. Neue Heizungen oder Fenster sind eine sinnvolle Investition, die sogar staatlich begünstigt werden können. Informieren Sie sich bereits vor dem Kauf über staatlich geförderte Modernisierungsmaßnahmen und planen Sie diese in Ihre Immobilienfinanzierung mit ein.

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