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Diese 4 Fehler machen Immobilien-Erstkäufer

Die erste eigene Immobilie ist für viele Käufer die Erfüllung eines lang gehegten Traums. Damit die Suche und auch der Kaufabschluss nach Plan ablaufen, gilt es einige Tipps und Tricks zu beachten. Denn nicht nur die Finanzierung, auch die Besichtigungen und der Vertragsabschluss können oft mit unerwarteten Hürden einhergehen. Wir von Cortile Bavaria Immobilien GmbH haben die häufigsten Fehler von Immobilien-Erstkäufern für Sie zusammengefasst.

1. Fehler: Platzbedarf und Budget unrealistisch einschätzen

Oft sind die Erwartungen an die erste eigene Immobilie mindestens so groß wie die Vorfreude. Wer selbst bauen möchte, plant häufig einen Mini-Palast – ohne dabei die Kosten im Blick zu behalten. Schließlich steigt mit der Quadratmeterzahl in der Regel nicht nur der Kaufpreis, auch die Erhaltungskosten erhöhen sich entsprechend! Es ist daher empfehlenswert, schon vor der konkreten Suchphase sich über die Höhe der Erhaltungskosten für gewünschte Quadratmeterzahl zu informieren und ein paar Objekte aus der gewünschten Lage miteinander zu vergleichen, die einen ersten realistischen Eindruck der aktuellen Quadratmeterpreise ermöglichen.

Zudem sollte die Ratenrückzahlung je nach Lage und persönlichen Verhältnissen nicht mehr als 30 Prozent des zur Verfügung stehenden Nettohaushaltseinkommens übersteigen. Bei den Instandhaltungskosten sollten Sie weiters mit circa 30 Euro Rücklage pro Quadratmeter pro Jahr rechnen – was sich bei besonders geräumigen Immobilien durchaus summieren kann!

Umgekehrt sollten vor allem jene Käufer, bei denen die Familiengründung in Kürze bevorsteht, nicht zu genügsam mit dem gewünschten Wohnraum sein. So bedauern vor allem junge Familien im Nachhinein häufig, für eine beliebtere Lage das eine oder andere zusätzliche Zimmer geopfert zu haben.

2. Fehler: Dokumente nicht rechtzeitig bereitstellen

Mit dem Kauf einer Immobilie gehen auch viele rechtliche Aspekte und entsprechend einiges an „Papierkram“ einher. Damit sowohl die Besichtigung als auch der Kaufabschluss möglichst problemfrei abgeschlossen werden, sollten Sie die wichtigsten Papiere stets rechtzeitig recherchieren und zur Hand haben. Dazu gehören in erster Linie:

  • Lageplan
  • Fotos der Immobilie sowie Wohn- und Nutzflächenberechnung
  • Baugenehmigung und Baupläne
  • Freiflächengestaltungspläne
  • Schufa- und Bonitätsauskünfte für die Bank
  • Lageplan und Grundsteuerbescheide
  • Grundriss und Schnittplan
  • Bauvertrag, Ablöseprotokolle und Wartungsnachweise

Bei Eigentumswohnungen sollten Sie zudem folgende Dokumente gut sortiert aufbewahren:

  • Teilungserklärung und Aufteilungsplan
  • Verwalter- und Hausmeistervertrag
  • Wirtschaftsplan und Nebenkostenabrechnung der vorangehenden drei Jahre
  • Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen

3. Fehler: Besichtigung nicht effektiv nutzen

Idealerweise wird Ihr Makler Ihnen ein paar Immobilien vorstellen, die Ihren Wünschen entsprechen. Damit sich die Besichtigung auch lohnt, sollten Sie sich im Voraus möglichst im Klaren darüber sein, welche Anforderungen Ihre Immobilie unbedingt erfüllen muss und bei welchen Optionen Sie persönlich flexibler sind. Das erhöht die Effizienz der Besichtigungen, spart wertvolle Zeit und erleichtert Ihnen letztlich auch die Entscheidungsfindung.

Häufig sind angehende Immobilienbesitzer bei der Besichtigung von den vielen Eindrücken etwas überrumpelt und vergessen die eine oder andere wichtige Frage. Stellen Sie sich daher im Vorhinein eine Liste mit Fragen zusammen, die Sie dann bei der Besichtigung abarbeiten können. Lassen Sie sich zudem Zeit und machen Sie ein paar Fotos von Aspekten, die Ihnen besonders gefallen und auch von jenen Details, die Sie eher kritisch stimmen. So können Sie nach dem ersten Eindruck die Besichtigung noch einmal Revue passieren lassen.

4. Fehler: Liquidität und Kapitalbedarf unrealistisch einschätzen

Die Finanzierung entscheidet letztlich darüber, ob das Kaufvorhaben gelingt oder nicht. Gehen Sie hier realistisch an Ihre Planung heran und rechnen Sie lieber mit mehr Rücklagen als mit weniger. Zudem sollten Sie nicht Ihr gesamtes Erspartes als Eigenkapital einsetzen und so etwaige finanzielle Engpässe riskieren.

Gehen Sie daher rechtzeitig auf Ihren Bankberater zu und informieren Sie sich darüber, welche Summe Sie sich theoretisch ausleihen könnten, um Ihren Spielraum besser einzuschätzen. Überprüfen Sie vor Kaufabschluss, ob Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten erforderlich sind und welche Kosten Sie davon selbst tragen können. Wenn Sie wissen, mit welcher Kostenhöhe zu rechnen ist und welchen Betrag Sie mit Ihrem Eigenkapital übernehmen können, können Sie einen Kreditantrag stellen. Mit einem genehmigten Kreditantrag steht dem Immobilienkauf kaum noch etwas im Wege.

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