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Das sollten Sie beim Kauf eines Grundstücks beachten: 5 Tipps für die Auswahl des idealen Baugrunds

Nicht nur in Städten ist Baugrund ein wertvolles Gut: Auch auf dem Land sind die besten Grundstücke schnell vergeben. Wenn Sie ein Grundstück kaufen wollen, sollten Sie daher ganz genau wissen, wonach Sie Ausschau halten müssen – und wie Sie sich gegen unliebsame Überraschungen nach dem Abschluss des Kaufvertrags absichern können. Die Experten der Cortile Bavaria Immobilien GmbH zeigen Ihnen die fünf Faktoren, auf die Sie beim Grundstückskauf unbedingt achten sollten.

Denken Sie die Lage immer in Verbindung mit der Infrastruktur.

Zugegeben: Die Lage eines Grundstücks sollte das Erste sein, worauf Sie achten – immerhin ist das der einzige Faktor, an dem Sie anschließend nichts mehr ändern können. Wenn Sie jedoch überlegen, wie die perfekte Lage für Ihr Bauvorhaben aussehen könnte, sollten Sie stets die Infrastruktur in Ihre Kalkulationen einbeziehen.

Mehrere Kilometer Entfernung von der nächsten Einkaufsgelegenheit oder Apotheke wären beispielsweise für ein Ferienhaus keinerlei Problem, würden sich im ganz alltäglichen Leben jedoch schnell als anstrengend erweisen. Denken Sie daher die Lage immer im Kompromiss mit den Vorzügen der Infrastruktur und suchen Sie nach einem Grundstück, das die für Ihr Projekt optimale Balance hält.

Lassen Sie ggfls. ein Bodengutachten erstellen.

Gibt es kein aktuelles Bodengutachten für das Grundstück, sollten Sie im Zweifel eines in Auftrag geben. Stimmt der Eigentümer der Untersuchung zu, kann es bereits vor Abschluss des Kaufvertrags erstellt werden – worauf Sie auch bestehen sollten.

Unter der Oberfläche eines Grundstücks in idealer Lage können sich zusätzliche Kostenfaktoren verbergen. Baugrund muss einerseits tragfähig sein, sollte andererseits aber auch möglichst wenig Lehm, Ton oder Stein enthalten.

Andernfalls steigen die Kosten für den Aushub und auch die Bepflanzung eines Gartens wird Ihnen später schwer fallen. Sind außerdem Altlasten, das heißt schädliche Chemikalien im Boden zu finden, ist der Grundbesitzer für ihre Entfernung verantwortlich. Da diese Faktoren auch immer von der Makrolage sowie der vorherigen Nutzung des Grundstücks abhängen sollten Sie hier gut abwägen ob es sinnvoll sein kann.

Erkundigen Sie sich nach dem Bebauungsplan.

Ob bautechnische Vorgaben für Ihr Grundstück existieren, können Sie im sogenannten Bebauungsplan nachschlagen. Dieser kann bei der Gemeindeverwaltung eingesehen werden und gibt neben Mindestabständen von der Grundstücksgrenze auch die zulässige Anzahl der Stockwerke und Dachformen vor. Darüber hinaus regelt er, wie groß die Grund- und Geschossfläche des Hauses im Verhältnis zur Größe des Grundstücks ausfallen darf. Existiert für das fragliche Gebiet kein Bebauungsplan, gilt § 34 des Baugesetzbuchs: Ihr Bauvorhaben muss sich in Stil und Nutzung an die umgebende Bebauung anpassen.

Denken Sie an die Zukunft.

Was heute ein idyllisches Grundstück im Grünen ist, kann mit ein wenig Pech schon in wenigen Jahren an ein Gewerbegebiet grenzen. Solche Veränderungen der Umgebung schmälern nicht nur den Wohnkomfort, sondern können auch den Wert Ihres Grundstücks und Ihrer Immobilie drastisch verringern. Ihren Besuch in der Gemeindeverwaltung sollten Sie daher auch dazu nutzen, sich mit dem Flächennutzungsplan zu befassen. Diesem können Sie entnehmen, wie das Gebiet um das Grundstück herum entwickelt werden soll.

Kalkulieren Sie mit allen Kostenfaktoren rund um den Kauf.

Im Idealfall ist das Grundstück, das Sie erwerben, nicht nur vermessen, sondern auch vollständig erschlossen. Das bedeutet, es verfügt über Anschlüsse an Strom, Wasser, Kanalisation und Straßennetz. Ist dies nicht der Fall, kommen zum eigentlichen Kaufpreis noch mehrere Tausend Euro hinzu. Allein die Vermessung schlägt als kleinster dieser Posten bereits mit rund 1.000 Euro zu Buche.

Bei Abschluss des Kaufvertrags fallen zudem Notargebühren, Grunderwerbssteuer und die Kosten für den Grundbucheintrag an. Kaufen Sie nicht von privat, kommt außerdem eine Maklercourtage hinzu. Diese beläuft sich gewöhnlich auf 3% (zuzüglich Mehrwertsteuer) des Kaufpreises. Wenn Sie die Höhe des Kaufpreises gegen die Vorzüge des Grundstücks abwägen, sollten Sie stets mit all diesen Faktoren rechnen.

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